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Skifahrt nach Osttirol

09.05.2019

Dreimal ist Ostfriesenrecht heißt es doch und somit fuhr auch dieses Jahr wieder eine Gruppe skibegeisterter Schüler der IGS Moormerland mit Herrn Weber, Herrn Tönjes und einer weiteren Skilehrerin (Laura) in die Alpen, um das Skifahren zu lernen.

 

Nach einer 16 stündigen Fahrt mit dem Bus hatten wir endlich das Ziel erreicht, den „Schwarzen Adler“ in Sillian, Osttirol. Dort machte sich die Gastfreundlichkeit der Österreicher direkt bemerkbar, denn wir wurden vom Gastwirt bei der Bushaltestelle abgeholt und mit einem appetitlichen Frühstück begrüßt.

Nicht nur, dass wir eine Menge Schnee hatten und die Pisten in ihrer vollen Pracht ausnutzen konnten, sondern auch traumhafte Wetterverhältnisse herrschten. Strahlender Sonnenschein war dieses Jahr die Regel, nur an einem einzigen Tag war die Sonne von einer Wolkendecke bedeckt. Die besten Bedingungen waren also schon einmal gegeben. Hinzu kommt die Leere des Skigebiets. Herr Weber nannte es auch gerne ein „Privatskigebiet“, denn oft hatten wir als Gruppe die einzelnen Pisten ganz für uns alleine. Auch wenn das Gebiet in diesem Jahr sehr klein war, gab es genug, vor allem auch anspruchsvolle Pisten, die auch die fortgeschrittenen Fahrer herausforderten. Auch auf der Piste kam der Spaß nicht zu kurz, denn die Lift- und Gondelfahrten wurden unter anderem dazu genutzt, die Klassiker des Aprés-Skis (Verlieben, verloren, vergessen, verzeihen oder Wahnsinn von Wolfgang Petry) zu trällern.

Doch was wäre eine Skifahrt ohne einen Verletzten? Sowohl Jonas als auch Lennart mussten dieses Jahr dem Krankenhaus, wohl oder übel, einen Besuch abstatten. Für Jonas, der sich am ersten Tag verletzte, änderte das nichts, denn er konnte wie gehabt weiterfahren, doch für Lennart war der dritte Tag auch gleichzeitig der letzte Skitag, denn seine Diagnose: „Schlüsselbeinbruch“.

Die Tradition einer gemütlichen Runde am Abend mit Spielen, Spaß und einer täglichen Videoanalyse wurde wie gehabt weitergeführt und sorgte für ein besseres Kennenlernen der einzelnen Schüler der Jahrgänge elf bis dreizehn, die alle sehr aufgeschlossen waren. Die Jungs erlaubten sich Späße, die in den meisten Fällen den Mädchen zuteilwurden und somit für ein typisches Flair einer „Klassenfahrt“ sorgten. Ein besonderer Abend war der Mittwoch, an dem das sogenannte „SNOW-HAPPENING“ stattgefunden hat. Dort wurden die jungen Erwachsenen und Lehrer wieder zu Kindern, die mit verschiedensten Geräten einen kleinen Berg herunterfuhren und eine Schneeballschlacht veranstalteten.

Dieses Jahr lernten wieder alle sehr schnell die Skier zu führen und somit war es für niemanden ein Problem die Prüfung mit einem großen Erfolg zu absolvieren. Da wird die Bedeutung des Spaßes beim Lernen ganz neu definiert, denn nichts macht mehr Spaß als seine eigenen Fortschritte von Tag zu Tag beobachten zu können. Somit waren auch Herr Weber, Herr Tönjes und Laura sehr zufrieden mit sich, denn ihre Aufgabe bestand darin die Schüler möglichst pistensicher zu machen und das haben sie erfolgreich gemeistert.

Die Zeit verging leider wie im Flug, denn nun sitzen wir schon wieder im Bus zurück in die Heimat und können uns nur noch an die schöne Zeit in den Bergen zurückerinnern. Doch zum Glück haben wir dafür mehr als genug Zeit, denn ein endloser Stau wird die Fahrzeit um einiges verlängern…

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Skifahrt nach Osttirol