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Die IGS Moormerland beim Scoutseminar „Humanitäre Schule“

11.01.2019

Als wir von der Möglichkeit erfuhren, an einem Seminar zur Ausbildung als Scout für das Projekt „Humanitäre Schule“ teilnehmen zu können, waren wir sofort Feuer und Flamme.

So traten wir drei (Imke Schmidt, Insa Appeldorn und ich, alle Klasse 10c) am 7. Dezember 2018 alleine den langen Weg per Bahn nach Einbeck an.

Auf der fast 6 Stunden langen Zugfahrt hatten wir viel Zeit, über unsere gemischten Vorstellungen, aber auch über allerlei Privates zu sprechen.

Vom Bahnhof Einbeck wurden wir dann von Kleinbussen des Jugendrotkreuzes abgeholt und in die etwas veraltete und super abgelegene Jugendherberge gebracht, welche unsere Vorfreunde trübte. Doch dann ging es erst einmal zum Abendessen.

Um 19Uhr trafen wir uns dann das erste Mal mit den Teamern (Ausbildern) und all den anderen werdenden Scouts. Wie üblich ging es mit einer Vorstellungsrunde los. Schnell wurde dann auch das Hauptthema, das Planspiel „h.e.l.p.“ erwähnt. Bevor wir uns dann mit den anderen Zimmerkameraden austauschen konnten, wurden uns noch fiktive Staaten bzw. Organisationen zugeteilt. Was es damit auf sich hatte, erfuhren wir erst am nächsten Tag.

Nachdem die Nacht für einige von uns ziemlich kurz war, starteten wir am frühen Samstagmorgen mit einem ausführlichen Frühstück. Danach ging es wieder in die Seminarräume, wo wir weitere Instruktionen zum Spiel bekamen.

Das Spiel stellt eine fiktive Konfliktverhandlung der Vereinten Nationen dar, woran wir als Delegierte oder als Vertreter der Presse teilnahmen. Die Versammlung beschäftigt sich mit einem Konflikt über ein Ölvorkommen, um welches sich ein Bürgerkrieg entwickelt. Wir, als Delegierte verschiedener direkt oder indirekt beteiligter Staaten, müssen während der verschiedenen Verhandlungsrunden in den Delegationen und der UN-Konferenz Lösungen für verschiedene Probleme in diesen Gebieten finden.

Alles in allem eine sehr gelungene und faire Verhandlung, dieser lobenden Meinung waren auch unsere Teamer.

Am Sonntag, unserem letzten Tag wurde uns noch erklärt, wie wir das Spiel in unserer Schule am besten umsetzten können. Hierzu bekamen wir hilfreiche Tipps. Zum Schluss wurden noch organisatorische Sachen besprochen. Dann machten wir uns nach dem Mittagessen schließlich wieder auf den Heimweg.

Auf der Zugfahrt vertieften wir uns weiterhin in Debatten ob „dies“ oder „das“ besser gewesen wäre. Doch irgendwann packte uns alle die Müdigkeit und teilweise wurde auch ein wenig Schlaf nachgeholt.

Als Fazit können wir alle sagen, dass es ein sehr spannendes und lehrreiches Wochenende war und wir uns auf die Umsetzung in unserer Schule freuen.

 

Bericht: Tammo Janssen, 10c

 

Foto: Unsere Scouts für das Projekt „Humanitäre Schule“