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Kanu-AG "on Tour"

Am zweiten Juniwochenende war es endlich so weit. Die erlernten Dinge aus der AG durften auf einer zweitägigen Tour in die Praxis umgesetzt werden.

 

 

Kanu1Freitags um 07.00 Uhr trafen wir uns bei den Kanus. Das Gepäck für die Tour wurde eingelagert. Um 11.00 Uhr – nach der Schule, für uns war heute früher Schluss - trafen wir uns dann wieder, um die Kanus zu bepacken. Ein kleiner Teil wurde von einer Mutter am Abend nach Timmel gefahren. Wie bereits oft praktiziert liefen wir zu Fuß mit den Bootswagen, darauf die Kanus, direkt zum Randkanal. Nach wenigen Minuten – inzwischen Routine – waren wir auf dem Wasser. Nun hieß es sechs Kilometer in die östliche Richtung paddeln. Auf Höhe der Kirche von Boekzetelerfehn gab es eine erste Pause. Dann weiter Richtung Stikelkamperfehn. An der Hauptwieke mussten wir den Randkanal verlassen. Eine echte Schinderei: das ganze Gepäck raus, Boote den Deich hochziehen, Bootswagen fertigmachen, Gepäck wieder rein und dann auch noch rund 500 m zu Fuß bis zu einer kleinen Schleuse. Dort gab es Bänke und eine Pause. Danach ging es auf einem „Schloot“ – mit ziemlich vielen Wasserlinsen und Grünpflanzen – Richtung Timmel, noch insgesamt fünf Kilometer. Nach rund 1,5 km wurde aus dem „Schloot“ wieder ein richtiger Kanal. Anfangs gab es viele Seerosen, dort ist es schwierig zu fahren, danach war es breit und top zu befahren. Das Timmeler Meer war nicht mehr weit. Nur noch in den Bootshafen rein und alles wieder raus aus den Booten. Beim Campingplatz haben wir dann eingecheckt und danach die Zelte aufgebaut. Anschließend ging es zum Schwimmen in das Timmeler Meer. Abendessen gab es in der dortigen alten Mühle. Dort wurde auch noch Fußball geguckt. Bei einem kleinen Feuer saßen wir noch lange zwischen den Zelten und genossen den schönen lauschigen warmen Sommerabend.

 

Kanu2Die Nacht war relativ ruhig, bis auf Simon, der hatte Probleme mit seiner Luftmatratze. Das große Loch in der Luftmatratze war schwierig dicht zu bekommen. Alte Socken gehen natürlich schon, zumindest für den Moment bis zum Einschlafen. Am nächsten Morgen lag er auf dem Boden. Am Morgen waren wir zum Frühschwimmen im Meer (nicht alle, für einige zu früh). Danach wurden die Zelte abgebaut und wir liefen zum Edeka Markt zum Frühstücken. Nach der Rückkehr wurden die Boote wieder bepackt und es ging zum Bootshafen zurück. Ab ins Wasser … rauf auf das Ayenwolder Tief. Nach links abgebogen auf das Rorichumer Tief. Am Hammweg gibt es einen Bootssteg. Dort haben wir wieder eine Pause eingelegt. Jetzt noch rund 3,5 km paddeln bis zum CVJM Heim in Rorichum. Dann kam das Grauen: gut zwei Kilometer paddeln durch dichte Seerosenfelder. Annika „ … ich hatte keinen Bock mehr, denn man kam nicht mehr vor und zurück.“ Stimmt, es war schwierig zu befahren, aber auch irgendwie spannend. Bei der Mühle Bohlen verließen wir das Wasser endgültig. Nun mussten wir noch knapp drei Kilometer zur Schule zurück laufen. Selbstverständlich mit den Kanus.

 

Es war eine tolle Erfahrung für uns alle. Die gute Stimmung untereinander und das gute Wetter sorgten natürlich auch dafür. Insgesamt sind wir ca. 22 Kilometer gepaddelt.

 

 

Einige weitere Anmerkungen:

Yvonne „ … die Tour hat sehr viel Spaß gemacht!“
Annika „ … ich kann jedem Raten die AG mal auszuprobieren!“
Jonas „ … es gab kein einziges Mal, wo es langweilig war!“ „Es war eine echt schöne Zeit …“
Alle „Die Tour war sehr anstrengend, aber sehr lustig!“

Bericht: Rolf Steinke