Platzhalter

Persönlichkeit entwickeln - Eigenständigkeit stärken - Individualität Fördern

Link verschicken   Drucken
 

Fachbereich Sprachen


Der Fachbereich Sprachen 2019 (v.l.): Herr Buhl Herr Gütschow, Herr Sandkamp, Frau Hurulean, Frau Kleimaker, Herr Cornelius, Herr Weber, Frau Herrschlein, Frau Dr. Robinson, Herr Oesting, Frau Behr-Dählmann, Herr Thedinga (Fachbereichsleiter), Herr Fekkers, Frau Nimmler, Frau Badewien-Grönefeld, Herr Driskell, Frau Deppe, Herr Lödden, Frau Dr. Vergin, Frau Fialkowski, Herr Wend, Herr Scharenberg, Frau Volz, Frau Ottemeier

Der Fachbereich Sprachen 2019 (v.l.): Herr Buhl Herr Gütschow, Herr Sandkamp, Frau Hurulean, Frau Kleimaker, Herr Cornelius,

Herr Weber, Frau Herrschlein, Frau Dr. Robinson, Herr Oesting, Frau Behr-Dählmann, Herr Thedinga, Herr Fekkers,

Frau Nimmler, Frau Badewien-Grönefeld, Herr Driskell, Frau Deppe, Herr Lödden, Frau Dr. Vergin, Frau Fialkowski, Herr Wend,

Herr Scharenberg (komm. Fachbereichsleiter), Frau Volz, Frau Ottemeier

 

 

 

Warum Fremdsprachenlernen?


In den vergangenen Jahrzehnten haben internationale Zusammenarbeit und Globalisierung stärker denn je die Bedeutung von Fremdsprachenlernen untermauert. Eine erfolgreiche Verständigung mit Menschen unterschiedlicher Herkünfte und Kulturen gelingt nur mit Hilfe kommunikativer und interkultureller Kompetenzen. Dieser Grundsatz gilt nicht nur für angehende Akademiker. Auch die medizinische Fachangestellte kann es in der Arztpraxis mit Patienten zu tun haben, die des Deutschen nicht mächtig sind. Genauso kann der Kfz-Mechatroniker in der Autowerkstatt Kundschaft begegnen, mit der die Verständigung auf Deutsch nicht gelingt.
Unsere globalisierte Welt braucht also Verkehrssprachen. Jede Schülerin und jeder Schüler, egal welche Schulform sie oder er besucht, profitiert davon, zumindest die englische Sprache zu erlernen, denn für viele Millionen von Menschen auf der Welt ist das Englische entweder Mutter- oder erste Fremdsprache. Deswegen ist es richtig und wichtig, dass an deutschen Schulen Englisch eines der drei Hauptfächer ist und somit eine besondere Wichtigkeit in der allgemeinen Schulbildung genießt.
Intensive politische und wirtschaftliche Beziehungen unterhält Deutschland außerdem mit seinen Nachbarländern Frankreich und Niederlande. Das Erlernen der Sprachen dieser beiden Partnerländer kann daher von unschätzbarem Wert für die spätere berufliche Laufbahn sein. Ab der 6. Klasse können sie als zweite Fremdsprache an unserer Schule gewählt werden.
Die lateinische Sprache wird im Jahr 2019 nicht mehr im Lebensalltag gesprochen, jedoch genießt auch sie in vielerlei Hinsicht eine große Bedeutung. Der griechisch-römische und der jüdisch-christliche Kulturkreis prägen seit der Antike die Vorstellungen, Werte und Lebensweisen Europas bis in die heutige Zeit. Dabei lebt nicht nur die lateinische Sprache in vielen modernen europäischen Sprachen fort, sondern auch in der Geistesgeschichte, in der Historik sowie in der Ästhetik lassen sich die Einflüsse der antiken Welt noch erkennen. 
Die Beschäftigung mit Zeugnissen der Literatur, der Wissenschaft, der Kunst sowie des Alltags aus diesen Traditionen trägt somit zu einem Bewusstsein einer europäischen Identität bei, welche sich auf gemeinsame, in der Antike entstandenen Grundlagen wie Humanismus, Wissenschaftlichkeit und Rechtsstaatlichkeit stützt und schlägt somit eine Brücke zwischen der Antike und der Moderne. 
 

Fremdsprachenlernen an der IGS Moormerland

Sekundarstufe I (Klassen 5-10)

 

In den modernen Fremdsprachen Englisch, Französisch und Niederländisch lernen die Schülerinnen und Schüler, geschriebene und gesprochene Sprache zu verstehen, Inhalte von der Zielsprache ins Deutsche oder umgekehrt zu übermitteln sowie zielsprachliche Texte selbst zu schreiben. Der moderne Fremdsprachenunterricht entwickelt sich ständig weiter. Man hat zum Beispiel erkannt, dass die kommunikative Teilkompetenz Sprechen einen größeren Raum in den Fremdsprachenstunden einnehmen sollte. Wenn man eine Sprache lernen möchte, so sollte man auch in die Lage versetzt werden, sie sprechen zu können. Um den sogenannten Sprachumsatz der Schülerinnen und Schüler auf ein Maximum zu erhöhen, wird an der IGS viel kooperativ gearbeitet, das heißt mit einem Partner oder in einer Gruppe.

Insbesondere in den unteren Jahrgängen werden viele Texte gehört, um zu lernen, gesprochene Sprache zu verstehen.

 

Die Fachschaft Englisch 2019 (v.l.): Herr Cornelius, Herr Weber, Frau Behr-Dählmann, Herr Oesting, Frau Dr. Robinson, Herr Thedinga, Frau Herrschlein, Herr Driskell, Frau Nimmler, Frau Badewien-Grönefeld, Herr Wend, Herr Scharenberg

Die Fachschaft Englisch 2019 (v.l.): Herr Cornelius, Herr Weber, Frau Behr-Dählmann, Herr Oesting, Frau Dr. Robinson, Herr Thedinga,

Frau Herrschlein, Herr Driskell, Frau Nimmler, Frau Badewien-Grönefeld, Herr Wend, Herr Scharenberg


Im Fach Englisch wird mit dem Lehrbuch Orange Line aus dem Klett-Verlag gearbeitet. Die Schülerinnen und Schüler lernen, ihre Lernerfolge selbst zu überprüfen, indem sie am Ende jeder Unterrichtseinheit eine Selbsteinschätzung ihre Kompetenzen abgeben. Außerdem werden sie entsprechend ihren Stärken und Schwächen in Forder- und Förderkursen zusätzlich unterstützt. Ab der achten Klasse findet der Unterricht in den unterschiedlichen Fachleistungskursen G und E statt.

 

Französisch (ab Klasse 6)

 

Im Fach Französisch finden im Bereich der Sekundarstufe I in Jahrgang 7 und 9 mündliche Prüfungen statt, die der zentralen Stellung der mündlichen Kommunikation Rechnung tragen. Inhalte der mündlichen Prüfungen sind vor allem Alltagssituationen wie Treffen von Verabredungen unter Freunden. Unterrichtsziel ist es die Schülerinnen und Schüler im Partnerland Frankreich handlungsfähig zu machen. Um dies zu erreichen wird mit dem Lehrwerk Tous ensemble gearbeitet, das gezielt Vokabular für alltägliche Sprechsituationen bereitstellt und sehr alltagsorientierte Themen anbietet. Seit dem Schuljahr 2018/19 besteht ein Schüleraustausch mit dem Collège St Marie in Valennciennes, in der Nähe der belgischen Grenze. Die ersten Schülerinnen und Schüler konnten bereits positive Erfahrungen machen und neben der Sprache auch einiges über die französische Kultur lernen. Erfahrungen mit der französischen Kultur machen die Lernenden auch bei der jährlichen Teilnahme am Cinéfête, bei der ein Einblick in die französische Kinolandschaft erfolgt. Auch die Teilnahme an Wettbewerben wie dem Internetteamwettbewerb anlässlich des Elysée-Vertrages oder am Comic-Wettbewerb macht die französische Sprache und Kultur auch über die Grenzen des Unterrichts erfahrbar.
Im Gegensatz zur ersten Fremdsprache wird der Unterricht im Fach Französisch nicht äußerlich differenziert. In Jahrgang 9 und 10 kann aber auf G- bzw. E-Niveau gearbeitet werden. 

 

Latein (ab Klasse 6)

 

Die Fachschaft Latein 2019 (v.l.): Herr Buhl, Frau Dr. Vergin, Herr Oesting, Herr Gütschow, Frau Volz, Herr Fekkers, Frau Ottemeier

Die Fachschaft Latein 2019 (v.l.): Herr Buhl, Frau Dr. Vergin, Herr Oesting, Herr Gütschow, Frau Volz, Herr Fekkers, Frau Ottemeier

 

Im Unterricht werden drei Kompetenzen gefördert: 

 

Sprachkompetenz

 

Ziel ist es, dass die Schüler und Schülerinnen sich intensiv mit der lateinischen Sprache auseinandersetzen und dazu befähigt werden, Texte in lateinischer Sprache inhaltlich zu erfassen, ins Deutsche zu übersetzen und interpretieren zu können. Dabei werden im Unterricht Kenntnisse und Fertigkeiten in Lexik, Morphologie und Syntax vermittelt. Im begrenzten Umfang erfahren die Schüler und Schülerinnen durch aktive sprachliche Elemente, dass Latein Jahrhunderte lang Kommunikationssprache war.
Das Übersetzen gilt als Kernstück von Unterricht und Klassenarbeiten.

 

Textkompetenz

 

Die Übersetzung ist ein äußerst komplexer Vorgang, bei dem Schüler und Schülerinnen das Textgefüge analytisch strukturieren und durch ein Markierungssystem überschaubar gestalten müssen. Dabei ist ein mikroskopisch genaues Lesen von äußerster Wichtigkeit. Die intensive Auseinandersetzung mit dem Sprachstil und dem Inhalt der dargebotenen Texte ist Bestandteil der Textkompetenz.

 

Kulturkompetenz

 

Mit dem Erschließen und Übersetzen der antiken Zeugnisse erhalten die Schüler und Schülerinnen einen Einblick in die antike römische Lebenswelt, die zunächst fremd und andersartig erscheint. Bei genauerer Betrachtung sollen die Schüler und Schülerinnen befähigt werden, Phänomene und Institutionen in unterschiedlichen Kulturkreisen und Traditionen wahrzunehmen, zu differenzieren, zu deuten und zu beurteilen. So wird im Laufe der Schuljahrgänge deutlich, dass diese Phänomene und Institutionen bis in die Gegenwart hinein u. a. Architektur, Ökonomie, Politik, Literatur, Philosophie und Religion prägen.

 

Der Lateinunterricht 

 

  • erleichtert das Erlernen romanischer Sprachen
  • erschließt in weitem Umfang Fremdwörter im Deutschen sowie Terminologie bestimmter wissenschaftlicher Fachsprachen
  • erweitert den Wortschatz im Deutschen
  • stellt die Sprachbetrachtung und Sprachbehandlung in den Vordergrund
  • setzt den Schwerpunkt auf das analytische Erschließen der Sprache und regt dadurch einen bewussteren Umgang mit der deutschen Sprache an
  • fördert durch die intensive Sprach-, Übersetzungs- und textanalytische Arbeit in spezifischer Weise die allgemeine Lese-, Ausdrucks-, und Diskursfähigkeit der Schüler und Schülerinnen
  • trägt gleichzeitig zum Erwerb von Lern- und Arbeitshaltungen wie Konzentrationsfähigkeit, Genauigkeit, Beharrlichkeit, Zielstrebigkeit und wissenschaftlicher Neugier nachhaltig bei
  • bietet eine wichtige Chance, kulturelle Interessen zu entwickeln und am kulturellen Leben der Gesellschaft teilzunehmen.

 

Bei einer durchgängigen Teilnahme am Lateinunterricht von Schuljahrgang 6 bis 10 als Wahlpflichtkurs sowie der Note „ausreichend“ am Ende des Schuljahrgangs 10 ist das „Kleine Latinum“ erreicht. 

 

Niederländisch (ab Klasse 6)

 

Niederländisch ist die Standardsprache von rund 25 Millionen Menschen in den Niederlanden, Belgien und Suriname. Zwischen den Niederlanden und Niedersachsen bestehen vielfältige Beziehungen zwischen Personen und Einrichtungen. Dies gilt insbesondere für Ostfriesland als direkt an die Niederlande angrenzende Region. Der grenzüberschreitenden regionalen Zusammenarbeit in vielen Lebensbereichen kommt eine immer größer werdende Bedeutung zu. Sprachkenntnisse bilden dabei eine wesentliche Voraussetzung. Viele regionale Betriebe unterhalten Geschäftsbeziehungen in die Niederlande und schätzen daher die Kenntnisse der Landessprache sehr. Des Weiteren bietet sich für viele Abiturientinnen und Abiturienten aus Deutschland ein Studium an den niederländischen Universitäten und Hochschulen im Grenzgebiet an, für welches ebenfalls Vorkenntnisse der niederländischen Sprache erforderlich sind. 
An der IGS Moormerland bieten wir Niederländisch als zweite Fremdsprache ab Jahrgang 6, aber auch in der Oberstufe als neu beginnende Fremdsprache an. Das bedeutet, dass Schülerinnen und Schüler in der Oberstufe zum einen die Möglichkeit haben eine Sprache zu lernen, die in Ausbildungs- oder Berufsleben in unserer grenznahen Region von besonderer Bedeutung ist und zum anderen das Fach Niederländisch auch auf grundlegendem Anforderungsniveau in das Abitur (P4/P5) einbringen können. 
Neben den kommunikativen Kompetenzen vermitteln wir Methodenkompetenzen (Arbeits- und Lerntechniken, Text- und Medienkompetenz, uvm.) und interkulturelle kommunikative Kompetenzen (interkulturelles Verstehen und Handeln auf Basis von Wissen, Einstellung und Bewusstheit). Der Unterricht ist geprägt von vielen kooperativen Arbeitsformen und erfolgt ohne äußere Differenzierung. 
Aufgrund der Nähe zur deutschen und plattdeutschen Sprache sind die Grundlagen der niederländischen Sprache mit etwas Fleiß für die meisten Schülerinnen und Schüler sehr schnell zu erlernen. Diese schnelle Progression wirkt besonders motivierend und fördert ein gutes Unterrichtsklima.  

 

 

Sekundarstufe II (Jahrgänge 11-13)

 

Englisch

 

Dem elften Jahrgang kommt an der Integrierten Gesamtschule eine besondere Bedeutung zu. Nachdem in der Sekundarstufe I der Fokus auf dem Erwerb der funktionalen kommunikativen Kompetenzen lag, erfolgt in der gymnasialen Oberstufe eine stärkere Orientierung an fiktionalen und sachlichen Quelltexten, die gemäß den drei verschiedenen Anforderungsbereichen in dem folgenden Dreischritt bearbeitet werden:

 

  1. Reproduzieren und Textverständnis nachweisen
  2. Reorganisieren, analysieren und das Gelernte auf vergleichbare neue Zusammenhänge übertragen
  3. Werten und/oder (kreativ) gestalten

 

Diese wissenschaftspropädeutische Arbeitsweise ist den Schülerinnen und Schülern weitestgehend neu und muss in der Einführungsphase, die der elfte Jahrgang darstellt, erklärt und kontinuierlich trainiert werden. 
Des Weiteren erfolgt eine Einführung in die Merkmale der Literaturgattungen novel (Lesen einer Ganzschrift bzw. eines zeitgenössischen Romans), short story, poetry und drama, die jeweils schwerpunktmäßig in den vier Unterrichtseinheiten behandelt und gemäß dem oben beschriebenen Dreischritt bearbeitet werden. 
Die Schülerinnen und Schüler übernehmen Verantwortung für ihren eigenen Lernprozess und werden dazu angehalten, an ihren sprachlichen Fehlerschwerpunkten auch außerhalb des Unterrichts zu arbeiten. Im Bereich der sprachlichen Mittel mit dienender Funktion (Wortschatz und Grammatik) machen die Lehrkräfte nach einer im Sinne einer Förderung individuelle Lernangebote.
Der Englischunterricht findet ohne äußere Differenzierung im Klassenverband statt.


In der Qualifikationsphase bzw. den Jahrgängen 12 und 13 findet der Unterricht in folgenden Kursarten statt:

 

  • Abiturjahrgänge 2019 & 2020
    • als vierstündiges Prüfungsfach auf erhöhtem Anforderungsniveau,
    • als vierstündiges Prüfungsfach auf grundlegendem Anforderungsniveau
    • als vierstündiges Unterrichtsfach auf grundlegendem Anforderungsniveau

 

  • ab Abiturjahrgang 2021
    • als fünfstündiges Prüfungsfach auf erhöhtem Anforderungsniveau,
    • als dreistündiges Prüfungsfach auf grundlegendem Anforderungsniveau
    • als dreistündiges Unterrichtsfach auf grundlegendem Anforderungsniveau

 

 

Den Kursen auf grundlegendem Anforderungsniveau kommt die Vermittlung einer wissenschaftspropädeutisch orientierten Grundbildung als Aufgabe zu. In den Kursen auf erhöhtem Anforderungsniveau geht es um die systematische, vertiefte und reflektierte wissenschaftspropädeutische Arbeit . Sie unterscheiden sich außerdem im Hinblick auf:

  • die Differenziertheit der Sprachverwendung 
  • die Schwerpunkte, die Breite und Tiefe der Themen
  • die Komplexität und den Abstraktheitsgrad von Texten und Aufgaben
  • den Grad der geforderten Selbstständigkeit 

 

Latein 

 

Die IGS Moormerland bietet Latein als neu beginnende 2. Fremdsprache ab Klasse 11 an.  
Dabei wird zunächst in komprimierter Form während dreier Schulhalbjahre grundlegende Sprach-, Text-, und Kulturkompetenzen vermittelt. In den Schulhalbjahren zwei bis vier der Qualifikationsphase wird nach Kompetenzen und Leitthemen des Kerncurriculums unterrichtet. 
Der Schwerpunkt der Arbeit in der Qualifikationsphase liegt in der Erschließung lateinischer Originaltexte und in der Auseinandersetzung mit ihren allgemein- und persönlichkeitsbildenden Inhalten. Um die Schüler und Schülerinnen auf das schriftliche Abitur vorzubereiten, schreiben die Leitthemen bestimmte Basisautoren und Werke verbindlich vor, in denen sich die Schüler und Schülerinnen in die Eigenheiten des lateinischen Autors einlesen können und somit die erforderliche spezifische Sprach- und Textkompetenz erwerben.
Da in der Abiturprüfung auch die Lösung von Interpretationsaufgaben verlangt wird, hat der Unterricht in der Qualifikationsphase auch die Aufgabe, die Schüler und Schülerinnen mit den Methoden der Textanalyse und Textinterpretation vertraut zu machen. 
Das Fach Latein wird vierstündig als Belegfach auf grundlegendem Anforderungsniveau angeboten. 
Bei durchgängiger Teilnahme in vier Schulhalbjahren der Qualifikationsphase wird das „Kleine Latinum“ erworben, wenn in den letzten beiden Halbjahren zusammen mindestens 10 Punkte erreicht werden, wobei im letzten Schulhalbjahr mindestens 5 Punkte erreicht werden müssen. 
Außerdem erhält man das „Kleine Latinum“ bei der Wahl von Latein als fünftes Prüfungsfach in Block II mit mindestens 20 Punkten. 
Für den Erwerb des „Latinums“ muss Latein als viertes Prüfungsfach in Block II gewählt werden und mit mindestens 20 Punkten abgeschlossen werden. 
 

Niederländisch

 

Der Arbeitsablauf in den verschiedenen Jahrgangsstufen sieht folgendermaßen aus:

 

Einführungsphase:


Aufbau von grundlegenden Kenntnissen der Sprache mit Hilfe des Buches Welkom! neu – Niederländisch für Anfänger. 
Hierbei legen wir besonderen Wert darauf, dass schon früh ein Schwerpunkt auf eigenständige Produktion von Texten (mündlich wie schriftlich) gelegt wird und wir alltagstaugliche authentische Themen wie Een afspraak in een café, mijn familie en ik oder het dagelijkse leven ins zentrum des Unterrichtes stellen. 
Die schnelle Progression im Unterricht beruht natürlich auf selbstständigem Lernen und Üben außerhalb des Unterrichts. 


Qualifikationsphase: 


In der Qualifikationsphase dient auch das erste Halbjahr schwerpunktmäßig dem Spracherwerb. Hier achten wir darauf, dass wir es den Schülerinnen und Schülern ermöglichen einen Variablen Wortschatz     für die Erstellung von Zieltexten an die Hand zu geben. 
Ab dem zweiten Halbjahr sind literarische und landeskundliche Aspekte im Zentrum des Unterrichts. Dabei berücksichtigen wir das angestrebte Abschlussprofil (mündlich oder schriftliche Abiturprüfung). Berücksichtigt werden dabei allerdings immer eine Vielfalt von Textsorten und Medien, darunter mindestens ein Roman, Gedichte, Liedtexte, Filme bzw. TV-Produktionen und Sachtexte. Dies setzt den Erwerb kognitiver, sprachlicher und methodischer Kompetenzen im Laufe der Oberstufe voraus.

 

Unsere Themen sind: 

 

12.1 Nederland en Duitsland in de Tweede Wereldoorlog (Lektüre Anne Frank) (Themenfeld Verleden en heden: de bezettingsjaren 1940-1945 en de gevolgen)
12.2 Jeugdcriminaliteit in Nederland en Duitsland (Themenfeld Individu en maatschappij: Geweld en Misdaad) 
13.1 Nederland Waterland – invloed van klimaatverandering op Nederland en Duitsland (Themenfeld Mens en Mileau: Klimaatverandering in Nederland en Europa) 
13.2  Ziel ist, es dass die Schülerinnen und Schüler am Ende der Oberstufe folgende Kompetenzen erreichen: 

 

Kompetenzerwerb im 4. Semester